Meine Verabredung zum Essen ist einen Abend vorher geplatzt – dieses hatte ich aber schon fest einkalkuliert und natürlich nichts Warmes für diesen Tag geplant. Blöd. Nun hieß es, einen ‘Plan B’ zu machen.
Gerettet hat mich – wie immer – mein gut gefüllter Kühl-/Gefrier-Riese (2m hoch, leer 100 kg).
Also, das gab’s:
… in der kleinen Schale
- Langkornreis (gefroren/wiederbelebt)
- garniert mit Pickles/Tsukemono (Papriko rat, Spitzkohl, Paprika gelb) aus dem Kühlschrankbestand und Gomashio (Sesamsalz)
… in der großen Schale
- chinesisches Reiskocherhuhn (Portion eingefroeren/wiederbelebt)
- 2 Knospen Rosenkohl in Scheiben gebraten
- Paprika-Lauch-Stirfry in Miso
Das Gemüse habe ich frisch gemacht – das ist der Tribut an chaotische Zeitgenossen. Paprika sind immer im Haus, der Rosenkohl war schon für’s Wochenende eingekauft und ich habe etwas abgezweigt. In Scheiben braucht der nur 1 – 2 min pro Seite zum Garwerden.
Na, so bin ich doch ohne viel Aufwand (20 min) zu einem warmen Essen gekommen.
3. März 2012 at 17:08
Richtest du dir eigentlich aus Gründen der Portionsgrößenkontrolle auch dann ein Bento, wenn du eigentlich eh zu Hause bist?
Sieht auf jeden Fall lecker aus
Liebe Grüße,
Fabian
3. März 2012 at 22:26
Manchmal mach ich das, so auch hier – Reis und Fleisch waren ja fertig portioniert gefroren, Gemüse hab ich schnell zusammengekocht. Das mache ich gerne dann, wenn ich kein ‘vollständiges’ Gericht frisch koche, sondern mir dies und das zusammensuchen muss. Ich bewahre auch kleinere Reste auf und stelle sie dann neu zusammen. Dafür ist Bento ja genial. Es verhindert auch, dass ich von Zeit zu Zeit zum Kühlschrank pilgere und sinnlos rum-snacke statt zu arbeiten. Ich weiß dann genau: _Das_ gibt es zum Mittag. Manchmal koche ich schnelle Gerichte frisch für mich und Mann kriegt dann am nächsten Tag ein entsprechendes Bento.