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Ooops — ich habe vorgestern vergessen, Bento #12 zu veröffentlichen. Es lag noch als Entwurf herum. Dann hole ich das mal schnell nach…

Passend zum Regenwetter gibt es eine Schale wärmende Reissuppe.

Im unteren, kleineren Teil der Bento-Box sind zum kalt-essen eingepackt (Aufzählung von links nach rechts): eine Datteltomate, ein Stück von einem Vollkornbrötchen, süßer Bratkürbis, Hühnerbrust in Scheiben, Babybel, gebratene Baby-Maiskolben.

Die Suppe ist schnell zusammengekocht aus einer Portion Hühnerbrühe (selbstgemacht, Tiefkühlvorrat), einem Mini-Päckchen Tiefkühl-Suppengemüse und einem Rest garen Reis.

Während das Suppengemüse vor sich hinkocht, wird der kleinere Teil der Bento-Dose vorbereitet: Kürbis und Baby-Maiskolben werden gemeinsam in einer Pfanne gegart. Gemeinsames Garen ist einer der wichtigen Tempo-Tipps der japanischen Bento-Macher.

Hier die Anleitung für Brat-Kürbis und Maiskölbchen: In einer Pfanne werden der Kürbis (Hokkaido, in Scheiben mit Schale) und die Maiskölbchen in neutralem Öl angebraten — für den Kürbis sind 3 min pro Seite ausreichend, dann herausnehmen, kurz entfetten und in eine Schale legen. Sofort etwas Honig darübergeben und vermischen, mit geröstetem Sesam bestreuen. Die Maiskölbchen wurden währenddessen mit etwas Butter und wenig Knoblauch noch ein paar Minuten weitergebraten.

Abkühlen lassen, einpacken, fertig (naja, fast – Pfanne abwaschen/aufräumen…). Das ist eines der aufwändigeren Bentos, für das ich extra den Herd angeworfen habe. Aufwand: ca. 20 min.

Die Idee für den leckeren Kürbis stammt übrigens aus dem YouTube-Video „How to make Bento“ von „Cooking with Dog“. Dieses zeigt auch schön, wie Arbeitsschritte parallel ausgeführt werden können.