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Dieses Bento ist als Demo für die Anfänger gepackt worden. Ich habe mich gestern vor meinen Kühlschrank gestellt — und demonstrativ alles übersehen, was „speziell Bento“ ist oder kompliziert nachzumachen oder „zu exotisch“ für eine deutsche Durchschnittsfamilie ist. Anhaltspunkt war da unsere engere Verwandtschaft 😉 (verzeiht uns). Für mich entsprach das eher einem leeren Kühlschrank. Es ist trotzdem ein leckeres und schönes Bento entstanden —  ich habe es am späten Nachmittag still und leise verdrückt (Bloggen ist Schwerstarbeit ;-)). Da das aber eine vollwertige Brotzeit war (wie der Bayer dazu sagt), bin ich heute lieber mal außer der Reihe zum Sporteln gegangen 😉   Sag noch einer was gegen Brote…

... für AnfängerSattmacher und Kohlenhydratspender ist Sechskornbrot (ein Kastenbrot). Das wird nicht so schnell trocken oder pappig. Eingepackt wurden 3 Scheiben. Zwei Scheiben sind mit Butter bestrichen, mit Salatblatt und Käse belegt und zusammengeklappt (Modell Schulbrot). Die unterste Scheibe ist nur mit Butter bestrichen und wird durch ein Salatblatt vom belegten Brot getrennt. Zum Essen bitte zusammenklappen. Macht 1 1/2 „Brote“. Das Brot wurde aufgestapelt und dann längs durchgeschnitten, so ißt sich das einfacher. Links im Bild sind 4 Mini-Hackbällchen. Sie sind die Fleischbeilage zum schnöden Butterbrot (klar jetzt, warum auf der untersten Scheibe „nix drauf“ ist?).  Das sind Fertig-Hackbällchen aus dem Supermarkt-Kühlregal. Mir persönlich sind sie zu fad (wir essen sehr würzig, es war ein Testkauf), daher habe ich sie kurzerhand in einer Marinade aus Ketchup und Sojasauce (Ersatz Maggi)  aufgebraten — und siehe da, es schmeckt … Als Farbtupfer wurden kleine Gurkenscheiben vom „dünnen Ende“ dazwischengesteckt. Eine halbe Tomate und 1/4 gelber Paprika stellen den Gemüseanteil. Als Trenner dient ein Stück Salatblatt (Eisbergsalat). Fertig — fast … Die Hackbällchen sind durch die Marinade eine ziemlich rutschige Sache (mir ist beim Naschen – äh, Vorkosten – eines aus den Fingern geflutscht), zu so etwas sollte man Spieße, z. B. Zahnstocher, beilegen.  Die Deko besteht aus zwei Käsedreiecken und Möhrenrädchen. Das sind dünne, rohe Möhrenscheiben, aus deren Rand kleine Dreiecke herausgeschnitten wurden. Die beim Dekorieren anfallenden Reste wurden im Rahmen der Qualitätssicherung „auf Geschmack“ geprüft = vernascht 😉 Eingepackt wurde alles in meine 25 Jahre alte Brotdose (500 ml), war in 10 min erledigt.

Alles klar?