Schlagwörter

Ich koche meinen Reis mit der Dämpfmethode (im Topf auf dem Herd). Das ist mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden und nichts, was ich abends nach Feierabend oder morgens in der Früh noch machen möchte. Alternativ habe ich auch über einen Reiskocher nachgedacht. Aber: Allein der Gedanke, fertig gekochten und portionierten Reis aus dem Vorrat nehmen zu können, macht schon die halbe Miete beim Bento-Packen.

Reis verliert bei Aufbewahrung im Kühlschrank seine Textur, er wird hart und trocknet aus. Es ist daher besser, vorgekochten Reis einzufrieren.

Ich koche Reis selten extra für den Bento-Vorrat. Immer dann, wenn Reis auf dem Speiseplan steht, koche ich gleich größere Mengen, als ich für das Gericht bräuchte und friere den Rest portionsweise und zum Teil vorgeformt ein.

Einfrieren

Die Einzelportionen sind bei vorgeformten Portionen in Klarsichtfolie (Frischfolie) verpackt und mehrere dieser Päckchen kommen (einzeln vorgefroren!) in eine Gefriertüte mit Reißverschluß.

Schritt für Schritt erklärt, sieht das dann so aus:

Foto: Reisportion formenIch kleide die kleinere Schale meiner Bento-Box mit reichlich Klarsichtfolie aus und schöpfe den Reis hinein. Er liegt jetzt noch locker und soll die Höhe der Dose etwas überragen. Nun werden die Enden der Folie nach innen übergeschlagen und dann einfach der Zwischendeckel der Bento-Box daraufgepresst. Das komprimiert den Reis  so weit, daß ich die Schale vorsichtig umdrehen und die Reisportion wohlgeformt herausnehmen kann (leichtes Aufklopfen mit der Schale auf die Arbeitfläche).

So verfahre ich mit allen weiteren Portionen.

Foto: Vorgeformte EinzelportionenHier liegen jetzt fertig geformte und einzeln verpackte Portionen exakt in der Form meiner Bento-Box.

Diese Portionen lege ich vorsichtig nebeneinander auf ein kleines Tablett und lasse sie im Gefrierschrank durchfrieren. Am nächsten Tag packe ich dann immer mehrere Einzelportionen zusammen in wiederverschließbare Gefrierbeutel.

Alternativ – wenn ich keinen Wert auf die Form lege oder den Reis später weiterverarbeiten will – schöpfe ich zwei Suppenschöpfkellen Reis (= 1 Portion von ca. 150 g) in 1-Liter-Gefriertüten oder in Gefrier-Koch-Beutel. Diese falte ich zu länglichen Päckchen. Dies kommen sofort zu mehreren in eine Gefriertüte mit Reißverschluß und direkt in den Gefrierschrank (also ohne den Zwischenschritt mit einzeln-Einfrieren auf dem Tablett).

Foto: Vier Einzelportionen Reis in wiederverschließbarem Gefrierbeutel

Verwendung

Bei Bedarf entnehme ich eine Einzelportion aus dem Gefrierschrank. Das weitere ist von der gewünschten Verwendung des Reises abhängig.

… der Reis wird in einem anderen Gericht weiterverarbeitet

Ich lege die Reisportion mit ihrer Einzelverpackung in die Mikrowelle. Bei 880 W wird der Reis in 2,5 min. in einem Schritt aufgetaut und durcherhitzt. Er sollte sich außen heiß anfühlen, andernfalls bitte die Zeit etwas verlängern.

Ich lasse den Reis dann in der Folie etwas abkühlen, mindestens handwarm (die Feuchtigkeit soll drin bleiben).

Weiterverwendung nach Rezept.

… das Bento wird kalt gegessen

Das Auftauen/Durcherhitzen erfolgt wie oben beschrieben. Dann wird die Folie entfernt und der Reis in die Bento-Box gelegt – mit vorgeformtem Reis vorsichtig hantieren.

… das Bento wird  in der Box erhitzt

Voraussetzung: Die Bento-Box ist mikrowellentauglich!

Der Reis wird ausgepackt und gefroren in die Bento-Box gelegt. Bis Mittag ist der Reis aufgetaut und hat nebenher den Inhalt der Box schön gekühlt. Nun wird der Reis mit der gesamten Box durcherhitzt.