Mit dem Reis ist es wie mit Brot – es ist deutlich gesünder, Vollkornprodukte zu essen, statt immer nur die hochverarbeiteten weißen Sorten.

Naturreis

Im Schnellkochtopf gekochter Naturreis wird klebrig-perfekt für’s Stäbchenessen und für die Herstellung von Onigiri. Die für Vollkornreis typische, lange Kochzeit wird deutlich abgekürzt.  Das macht es vielleicht leichter, (zumindest gelegentlich) zum Vollkornreis zu greifen.

Bei Natur- oder Vollkornreis (im Englischen als brown rice bezeichnet) entfällt das Schleifen und Polieren des bereits entspelzten Reises. Das Schleifen ist der Arbeitsgang, der den Reis schön weiß macht, aber ernährungsphysiologisch auch abwertet (Mineralien und Vitamine gehen verloren). Beim Naturreis bleiben das sogenannte Silberhäutchen und der Keim am Korn und damit die wichtigen Inhaltsstoffe erhalten.

Wie bei allen Vollkornprodukten gibt es auch geschmackliche Unterschiede zum weißen Produkt – die Abwägung zwischen dem gesundheitlichen und dem geschmacklichen Aspekt muß jeder für sich selbst treffen. Hinzu kommt, daß Naturreis deutlich längere Kochzeiten hat.

Und so geht’s:

2 Tassen gewaschenen Reis und 2,5 Tassen kaltes Wasser in den Schnellkochtopf geben und eine Stunde weichen lassen. Dann den Deckel schließen und den Topf
bei großer Hitze auf Druck bringen. Dann bei verringerter Hitze für 25 min. kochen lassen. Nach Ende der Kochzeit Topf gemäß Bedienungsanleitung drucklos machen und vorsichtig öffnen. Auf der warmen Herdplatte ausdampfen lassen, ein paar mal dabei umrühren  – und das war’s.

Direkt nach Öffnen des Topfes erschien mir der Reis zu feucht, ich habe aber der Versuchung widerstanden, den Reis länger zu kochen. Das war auch gut so, denn nach dem Ausdampfen war er perfekt.

Die Methode eignet sich auch für roten Reis, einfach die angegebene Kochzeit halbieren.

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