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Ich hatte ihn schon in anderen Bentos gesehen – roten Reis. Neugierig, wie ich bin, mußte ich ihn natürlich ausprobieren. Und hier ist er:

Roter Reis

Roter (Natur-) Reis

Bekannt sind drei Formen:

  • Camargue-Reis aus Frankreich
  • Philippinischer roter Bergreis
  • Bhutan-Reis

Ich habe roten Camargue-Reis ausprobiert und möchte diesen hier vorstellen.

Camargue-Reis

Dieser rote Reis ist eine Spezialität aus der Camargue in Frankreich. Das
Anbaugebiet liegt etwas nördlich von Marseille und ist auch durch seine rauhe, urwüchsige Landschaft und die dort gezüchteten Wildpferde bekannt.

Roter Camargue-Reis ist eine relative neue Züchtung aus einer wilden Reissorte, die früher im Reisanbau als eine Plage galt. Er wurde in den frühen 1980-er Jahren in den Naturkostmarkt eingeführt. Heute ist er auch im konventionellen Handel erhältlich und erfreut sich in der Haute Cuisine mittlerweile einer grossen Beliebtheit. Camargue-Reis wird nur in geringen Mengen geerntet. Daher ist er nicht ständig im Handel erhältlich.

Camargue-Reis erhält seine Farbe durch die rot-braune Außenhaut des Korns. Sie kommt durch den Anbau auf tonhaltiger Erde zustande. Das eigentliche Korn ist weiß, daher ist dieser rote Reis nur unbehandelt und ungeschält als Naturreis erhältlich.

Zubereitung

Den roten Reis habe ich im Schnellkochtopf gekocht, die Anleitung steht hier. Ich habe die Wassermenge gemäß Anleitung genommen und einfach die Kochzeit von der Packung halbiert (im Schnellkochtopf 18 – 20 min).

Ansonsten wird der Reis nach der Quellmethode zubereitet: gut gewaschen einmal aufgekocht und dann auf einer warmen Kochstelle unterhalb der Siedetemperatur 40 min ausgequollen. Starkes Kochen verträgt er nicht.

Verwendung

Der Reis hat eine granatrote Farbe, eine bissfeste, körnige Konsistenz und einen leicht nussigen Geschmack. Er eignet sich hervorragend für Salate, Aufläufe und als dekorative Beilage, besonders zu Fisch und Meeresfrüchten.

Ich habe den Reis als Beilage zu einem Fischgericht ausprobiert und war angenehm von seinem Geschmack überrascht. So lass ich mir Naturreis gefallen.

Außerdem hatte er bereits seinen Einsatz im Bento: Ich habe ihn einmal mit weißem Reis gemischt zu gegrilltem Lachs  in diesem Bento.  Ausserdem habe ich probiert, Onigiri daraus zu machen. Erfolgreich.

Onigiri aus rotem Reis

Roter Reis ist ziemlich klebrig und damit für Onigiri wie geschaffen. Ich habe dreieckige Onigiri-Formen dazu genommen. Die Onigiri  waren recht lecker und angenehm feucht, obwohl sie ungefüllt waren.

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