Am Montag Dauerregen bei 15 °C und der Wetterbericht meint, es bleibe so. Also habe ich mir wohlweislich für den Dienstag ein wärmendes Wintergericht vorbereitet – Nabe, eine japanische Nudelsuppe. Und prompt schien am Dienstag die Sonne und es gab angenehme 24 °C 😯 Unglaublich.

Geschmeckt hat die Suppe trotzdem – hier ist sie.

Alles für NabeAsiatische Suppen werden nicht so lange gekocht wie bei uns üblich. Ausnahme ist natürlich die Brühe, die braucht ihre Zeit. Alle anderen Zutaten werden roh  oder vorgegart sortenrein in die heiße, gewürzte Brühe eingelegt und kurz aufgekocht. Das geht zum Zeitpunkt X ruckzuck und „macht optisch was her“.

Nach diesem Verfahren habe ich die Ikea-Dose befüllt:

  • vorgekochte Udon-Nudeln (Asialaden, Marke „Diamond“, 200 g) liegen unten in der vorderen Hälfte der Dose
  • Die Brühe liegt in der oberen Hälfte in einer Plastiktüte verpackt und unter anderen Zutaten versteckt. Etwas Hühnerbrühe war gerade übrig, sie ist gewürzt mit 1EL Kaeshi, der japanischen Nudelwürzsauce (Sojasauce, Mirin, Zucker – nach einem Rezept auf JustBento). Davon ist auch noch ein wenig zum Nachwürzen im „Schweinchen“.
  • Die Suppeneinlagen sind darauf angeordnet (im Uhrzeigersinn von oben):
  • Petersilienblatt (mehr geschnittene Petersilie liegt auf den Nudeln)
  • Karottenscheiben, vorgegart
  • mariniertes, pfannengerührtes Putenfleisch
  • Lauchzwiebel
  • ein mariniertes Junghennen-Ei (Größe XS)
  • Shitake-Pilze, vorgegart

Das sieht extrem viel aus, aber in der Tüte mit der Brühe war einige Luft „eingepackt“. Es war trotzdem eine sehr reichliche Portion, eher für einen Mann.

Zum Essen habe ich die Tüte herausgenommen und den Inhalt über alle anderen Zutaten entleert. Dann habe ich die Suppe bei 600 W ca. 3 min in der Mikrowelle erhitzt. Sie soll nur heiß werden, nicht kochen. Fertig, lecker.

Aufwand: 15 min am Vorabend. Das war’s mir wert, es war ja so kalt…

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