Resteverwertung ist angesagt. Immer, wenn eine Handvoll (Japonica-) Reis übrigbleibt,  verwandle ich ihn in ein Onigiri (oder auch mal zwei) und friere das ein, einfach in diesen Reisverschlusstüten. Wenn ich dabei gerade eine Idee für eine Füllung habe, dann wird der Onigiri auch gefüllt, sonst bleibt er eben pur. Bei Bedarf greife ich beherzt in den Gefrierer – hm, ist das jetzt einer mit Füllung oder ohne, und was für eine Füllung war das noch? Nicht 100 %-ig perfekt, aber so ist zumindest immer etwas Essbares greifbar, wenn Flaute im Kühlschrank ist, ich aber eine Mahlzeit brauche😉 Dann wird im Kühl- und Gefrierschrank gestöbert, und siehe da … Fertig ist mein Bento.

Onigiri-Räucherfisch-Bento

Und das ist in diesem Bento:

Große Schale, hinten

  • 2 Onigiri (aus dem Gefrierer, in der Mikrowelle durcherhitzt) lümmeln auf einem Bett aus Salat. Einer war mit Würstchen/Senf-Füllung, der andere pur. Statt mit Nori haben sie mit Streifen aus Backpapier – nein, das ess‘ ich nicht mit, aber die Finger kleben nicht so sehr. Ich habe sie mit Furikake Suriyaki (Rindfleisch/Ei) gewürzt.
  • Datteltomatenhälften zum „Ausstopfen“ der Ecken

Kleinere Schale

  • Spinat (Tiefkühlware aufgebraten und mit Sojasauce und Sesamkörnern gewürzt)
  • geräucherte Lachsforelle (soooo lecker) mit zwei Tupfen Wasabi
  • Brokkolistamm-Kinpira ( ich mache immer welches aus den Resten, wenn ich Brokkoli koche)

Aufwand: 10 min am Abend für den  Spinat (das Kochen geht  ruckzuck so nebenher, aber die Pfanne muss dann wieder saubergemacht werden…) + 10 min zum Wiederbeleben der Onigiri (das dauert 3 min in der Mikrowelle) und zum Einpacken + etwas Abkühlzeit für die Onigiri.