Ein „goldener Oktobertag“ ist angekündigt – wir wohnen direkt am Alpenrand und wollen eine Tour in die Berge machen, alles andere wäre Frevel. Es ist zu erwarten, dass tausende andere Leute die gleiche Idee haben und dass dies die Kapazität der Berghütten erfahrungsgemäß etwas überschreitet, also packen wir uns eine Brotzeit ein. (Für die „Preißn“ = die Deutschen nördlich der Donau:  Brotzeit ist bayrisch und ist nix anderes als eine Brotmahlzeit.) Für Wandersleut gibt es eine richtig deftige Brotzeit, mit Wurscht und Käse und Essiggurke. Für Bento-Packer wird die natürlich richtig „Bento gemacht“. Und zwar ein bißchen fix, wir wollen ja gleich los.

Brotzeit-Bento

Hier seht Ihr zweimal Wegzehrung – beim Fotografieren hatte ich es aber etwas zu eilig, die Perspektive ist blöd und man sieht nicht so richtig…

Also, eingepackt sind für jeden von uns:

  • 2 Scheiben Saatenbrot (Vollkorn-Kastenbrot, quer  halbiert, nix drauf)
  • Rapunzel/Feldsalat/Vorgerlsalat
    sollte nur Baran sein,  macht sich optisch aber unverschämt breit und man ahnt nur wie viel und was noch dahinter kommt
  • 4 Cocktail-Tomaten (prima versteckt)
  • Thüringer Knackwurst in Stücken, ca. 100 g pro Nase (heißt woanders in Mitteldeutschland auch Bratwurst, weiter nördlich/westlich ist das ’ne Art geräucherte Mettwurst)
  • Cornichons (kleine Gewürzgurke/Essiggurke – extra in Frischfolie gewickelt, das matscht sonst durch und versaut alles), rechts am mittleren Rand
  • 2 Ei-Hälften (rechts oben)
  • Schnittkäse-Stapel
  • Weintrauben – passen prima dazu und füllen die Lücken

Na, Ihr seht schon, verhungert sind wir nicht. Obwohl das unsere gewohnten Brotdosen sind, war das eine ziemlich große Portion. Bento ist schon genial.

Ach ja:  Packzeit = 1/4 Blogzeit ( 5- 10 min)  😉