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Naturreis ist ein Vollkornprodukt und damit deutlich gesünder und nahrhafter als weißer Reis. Wer viel Reis isst, sollte also öfter zum Naturreis greifen. Aber: Er sieht schon so langweilig aus -wie-er-schmeckt. Nein, das ist gemein, sooo langweilig schmeckt er dann auch wieder nicht. Aber das Aussehen ist ein Problem, wenn man den braun-farblosen Reis in einem Bento ansprechend präsentieren möchte. Das ist mir erst kürzlich wieder sehr unangenehm aufgefallen. Trotz aller Mühe, die ich mir gegeben hatte, den Naturreis „aufzuhübschen“, sah die Reisschale der Bentobox #177 einfach nur total öde aus. _So_ geht es also nicht.

Aber, wie dann?

Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, wie man den Naturreis besser in Szene setzen könnte und zur Inspiration ein wenig auf ein paar anderen Bento-Seiten gestöbert. Dabei habe ich gesehen: Ich bin nicht allein mit diesem Thema. Am geschicktesten scheint mir, den Naturreis nicht großflächig auszubreiten, sondern dezent unter anderen Speisen verschwinden zu lassen. Einstöckige Bentos sind da vermutlich die beste Lösung.

Hier in diesem Bento habe ich das mal probiert.

Naturreis-Bento Es ist eine volle Portion Reis eingepackt, aber ich habe beim Andrücken eine schräge Kante gemacht, mit dem Salatblatt noch etwas „Deckung“ geschaffen und dann von der rechten Seite  (also den Hackklößchen und den Bohnen) her eingepackt. Die Karotten-Tagliatelle habe ich dann auf die Schräge platziert und zum Schluß den Baby-Mais und die Deko darauf gebracht.

So gefällt mir das doch deutlich besser. Im gelben Bärchen-Napf ist noch etwas Dressing für die Bohnen.

Aufwand: ca. 20 min, da ich die Karotten-Tagliatelle frisch gemacht und den Mais angebraten habe.

In der nächsten Zeit werde ich mal weiter mit Naturreis-Bentos experimentieren. Bleibt also neugierig!

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