Gohan bezeichnet in der japanischen Küche gemischte Reisgerichte, die als Hauptgericht gegessen werden. Takikomi Gohan („zusammengekochter Reis“)  ist der Überbegriff jener Gohan, bei denen Reis zusammen mit diversen Zutaten und etwas Würze (meistens Dashi-Brühe, Sojasauce und Sake) gegart wird. Diese ‚diversen‘ Zutaten sind es dann, die dem Gohan seinen vollständigen Namen geben.

Im Falle unseres Bentos ist das Kuri Gohan, Reis mit Esskastanien (Maroni).

Bento mit Kuri-Gohan (Frau)


So ein Kuri Gohan macht ordentlich satt. Das hatte ich unterschätzt und gemeint, dass ich noch Fleisch dazu bräuchte … Nun, ich habe es wirklich, tatsächlich nicht geschafft, meine 580-ml-Box leer zu essen! Das gab es noch nie.

Eingepackt sind …

in der großen Schale:

  • Kuri Gohan
  • rote Rettichsprossen als Deko – ich finde die echt süß. Sie gehören ‚offiziell‘ nicht an’s Gericht, sehen aber echt nett aus und passen geschmacklich sehr gut

in der kleinenSchale gibt es Beilagen (von links):

  • Paprika-Tsukemono
  • chinesisches ‚Reiskocher-Huhn‘ – dazu ein anderes Mal mehr
  • ‚Blukoli“ – Blumenkohl und Brokkoli mit Brühe gewürzt
  • Möhrensternchen

Hier mal Kuri-Gohan en detail:

Kuri-Gohan (Detail)

Die Maroni gibt es jedes Jahr um die Weihnachtszeit vorgekocht und vakuumiert im gut sortierten Supermarkt, alternativ geröstet (bestimmt noch besser) auf dem Weihnachtsmarkt. Meine waren Weihnachtsüberbleibsel im Vakuumpack, welches fast bis Ostern gehalten hätte. In Japan ist Kuri Gohan übrigens ein typisches Herbstgericht.

Und hier kommt Manns Bento. Mein Kuri Gohan war ein Erstlingswerk – das habe ich vorsichtshalber im stillen (Küchen-) Kämmerlein ausprobiert, bevor ich es am nächsten Tag im Bento serviert habe.

Foto: Bento mit Kuri-Gohan (Mann-Bento)

Kleine Schale:

  • Kuri Gohan ohne Schickimicki

Große Schale –  Beilagen und Dessert:

  • Brokkoli
  • Paprika-Tsukemono
  • Reiskocherhuhn
  • Zucchini-Stirfry
  • Möhrensternchen und Babymais-Blüten als Deko
  • Lychee-Pudding aus dem Asia-Laden
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