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Zeus sei mir gnädig – ich habe das grandiose Zwiebel-Fleisch-Schmorgericht der Griechen in einem japanischen Reiskocher (SlowCook-Programm) gekocht. Es war ein voller Erfolg. Das gab es bereits voriges Wochenende zusammen mit Fladenbrot, hmmmm [schleck]. Und wer am Wochenende 1.5 l Stifado kocht, hat in der folgenden Arbeitswoche was Feines in der Futterdose. Wenn das Fladenbrot aufgefuttert ist, kann man den Reiskocher ja damit beschäftigen, Kritharaki (Risoni, Reisnudeln) zu kochen, während man sich selbst auf’s Sofa hockt😉 Auch das hat ER mit Bravour erledigt.

Griechisches Stifado im BentoDie Schmorgerichte der griechischen Küche sind wie gemacht für’s Langsamkochen, sei es im Reiskocher mit SlowCook-Programm, in einem echten Slow-Cooker (Morphy, Crockpot) oder im Herd bei Niedrigtemperatur. Das Fleisch wird butterzart, die Zwiebelchen behalten ihre Form und die Sauce wird grandios. Fleisch kurz in der Pfanne anbraten, alle Stifado-Zutaten in den Reiskocher ‚eintopfen‘, Deckel zu und Start. Davor hat Zeus aber noch das Schälen der kleinen Zwiebeln gestellt. Je nach Fingerfertigkeit dauert das eine Weile oder ganz schön lange. Tipp: Zwiebeln mit Wasser überbrühen, 10 min durchziehen lassen und dann häuten und – rechtzeitig anfangen. Das ist nix für Hektiker und nix für die Arbeitswoche.

ER (der Reiskocher) hat dann im SlowCook-Programm 3 Stunden geduldig vor sich hin geköchelt, bei einem normalen SlowCooker entspricht das 4 Stunden auf High und dann ging es noch 1 Stunde weiter auf Warmhalten (entspricht von der Temperatur in etwa der Stufe Low beim SlowCooker). Ich hatte derweil Sonntag.

Irgendwann nach dem Abendbrot habe ich Risoni mit der gleichen Menge Wasser in den Reiskocher gegeben und ‚Reis kochen‘ in Auftrag gegeben. Nudeln kochen klappt gut im Reiskocher, aber man muss sie sofort nach Ende des Kochprogramms auflockern und darf sie nicht auf Warmhalten stehen lassen. Dazu gibt man 2 – 3 EL Wasser dazu und 1 TL Öl, rührt gründlich durch und nimmt sie aus dem heißen Topf.

Am nächsten Morgen habe ich dann nur noch eingepackt. Die Sauce war so reichhaltig, dass sie geliert war – das ist auf dem Foto noch gut zu sehen. Beim Erhitzen in der Mikrowelle wird sie aber wieder glatt und appetitlich. Dazu gab es einen kleinen Tomatensalat, der vor dem Gang in die Mikrowelle mit Hilfe des untergelegten Salatblatts  herausgenommen werden muss. Der spielt schon mal Vorspeise, während das Stifado erwärmt wird.

Eigentlich hätten noch ein paar schwarze Oliven und ein eingelegter Peperoni zur Vorspeise gehört, aber die standen noch einsam auf der Arbeitsplatte – Mann und Bento waren schon geflüchtet.

Aufwand für’s Bento: 10 min zum Einpacken und Salat machen – auch das könnte man am Vorabend tun.

Zur warnenden Info: Stifado kochen ist aufwändig (die 1000 kleinen Zwiebeln schälen…) – es ist aber sehr lecker und den Aufwand definitiv wert. Rezepte gibt’s genügend im Internet. Ich nehme das Stifado-Rezept nach Miranda von Chefkoch.de