Sie ist nicht mehr ganz neu: meine gute, alte Brotdose … Ich habe sie bereits 1987 gekauft, da gab es sie noch, die DDR – und mich mittendrin. Auch damals habe ich mir Pausenbrote gepackt. Ich war gerade mit dem Studium fertig, hatte die erste eigene Wohnung bezogen und selbst die damals echt billige (und gute) Kantine war für mein Budget zu teuer – zumindest das Frühstück/die Brotzeit. Also, wie gehabt: Brote schmieren. Mischbrot mit Käse oder Mischbrot mit Wurst, dazu ein Apfel, oder im Sommer eine Tomate und Obst aus Vaters Garten. Zur Abwechslung auch mal Butterbrot mit Schnittlauch und Salz drauf. Das war’s aber dann auch. Auf die Idee, mir z. B. meinen leckeren, selbstgemachten Meerrettichquark oder ähnliches einzupacken, bin ich damals nicht ansatzweise gekommen. So ändern sich die Zeiten!

All das ging mir heute durch den Kopf, als ich beim Durchstöbern der Blogs auf einen Link zu einer mir bekannt vorkommenden Firma namens Sonja stieß. Sonja? Sonja! [Klick] … genau, meine Siebe, die Apfelreibe, die Vierkantreibe und noch viel mehr Unverwüstliches von damals gibt es bis heute in unserem Haushalt. Also habe ich flugs auf den Link geklickt und sehe doch tatsächlich meine gute alte Brotdose in einem Internet-Shop – und mit ihr viele gute, alte Bekannte😉 Ich fass‘ es nicht!

Meine gute, alte Brotdose – sie ist nicht hübsch, sie ist nicht auslaufsicher, sie ist „so gar nicht Bento“, aber unschlagbar praktisch (gutes Format, in 2 Höhen nutzbar) und sozusagen unkaputtbar. Auch die damals unbekannte Spülmaschine kann ihr bis heute nichts anhaben. Das gute Teil haben wir natürlich in zweifacher Ausführung😉 Hier, hier oder hier oder über Suche nach „Brot“ seht ihr sie im Einsatz, zusammen mit dem ebenfalls unverwüstlichen und ebenso alten Eierbehälter von damals. Nur den dazugehörigen Salzstreuer haben wir irgendwann vor 20 Jahren mal verloren😉 Das passt ja direkt noch zu Ostern…