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Planung und Vorräte sind bei der Bento-Packerei die halbe Miete, wenn der Zeitaufwand vertretbar bleiben soll. Das hat diese leckere Mahlzeit wieder einmal bewiesen.

Bento japanisch

Allerdings war das mehr der Gegenbeweis. Obwohl ich alle diese Gerichte kenne und aus dem Hut, also ohne Rezept, kochen kann – das hier alles frisch gekocht, dauerte für mich als geübte Hausfrau eine dreiviertel Stunde! Diese Worte all jenen, die im Netz nach ‚Bento-Rezept‘ suchen. Abgesehen davon, dass es das Bento-Rezept sowieso nicht gibt, würde es viel zu aufwendig sein mit Rezeptblock, Waage, Maßlöffel etc. exakt nach Anleitung jeden Tag ein Bento kochen/machen zu wollen.

Warum ich dann heute alles frisch koche, so unorganisiert und nix fertig im Vorrat? Das ist ganz einfach passiert: Beim sonntäglichen Kochen nutze ich normalerweise die Gelegenheit, mir Gedanken über meinen Speiseplan für die nächsten Tage zu machen. Dann kann ich gut abschätzen, was an Lebensmitteln – frisch oder als Rest – zur Verfügung stehen wird. Gestern habe ich das nicht getan. Ich habe nicht gekocht. Wir waren in der Gastwirtschaft zum Martinsgans-Essen😉 Arme Gans, aber lecker war sie.

Heute morgen jedenfalls stand ich planlos da – Kohl, Stangensellerie, Paprika, Kohlrabi, Möhren, hm … Und dann kamen schon die Ideen … und die ganze Arbeit hinterher.

Frisch gekocht und eingepackt wurden:

  • Links: Kohl-Speck-Stirfry mit Miso & Peperoni (vorn in der Schale; Rezept fehlt/nach Yukitchen) und Paprika-Zwiebel-Konfit (hinten)
  • Rechts: Reis mit Sellerieblatt
  • Vorn: Stangensellerie mit Walnuss-Miso

Ihr seht schon, das sind ein paar alte Bekannte. Ab morgen ist’s dann wieder einfacher…