In diesem Bento seht Ihr ein paar alte Bekannte, die auch für mich noch ungewohnte violette  Kartoffel und –  tätää –  eine Premiere.

Foto: Bento Experimentell Foto: Bento Experimentell

Die Premiere heißt Fisch in Mayonnaise gebraten. Ja, das geht tatsächlich. Ich hatte das schon hin und wieder auf japanischen Bento-Seiten gelesen. Der Auslöser, es auch mal zu probieren, war ein Artikel auf Yukitchen – dort gibt es praktische Alltags-Bentos, vollkommen ohne Spielereien, die total lecker aussehen und mich oft zum Nachkochen animieren. Fisch in Mayo gebraten mit körnigem Senf – war also das Experiment des Tages. Ein gelungenes Experiment. Das Braten in Mayo funktioniert, weil dort 80% Öl drin sind; Ei, Essig, Salz und … nein, nicht die Konservierungsmittel ;-/ … sind mehr für den Geschmack zuständig, großartig Würzen muss man nicht. Ich hatte rote Meerbarben (für Englisch-Leser: red mullet) – die haben Bento-Format, eine dekorative Hautseite  und sind in 2 x 2 min gar. Und dann beginnt der Spaß!

Im Bento sind eingepackt:

  • 2 Onigiri Kuri-Gohan (Reis mit Maroni;  Kuri Gohan aus der Gefrierkonserve, flink in der Form gepresst)
    und Salat zum Anfassen der Onigiri
  • Meerbarben mit körnigem Senf in Mayo gebraten
  • Gurken-Tsukomono (Schnell-schnell Pickles)
  • gedämpfter Brokkoli (gefrorener Reis und ein paar Brokkoli-Röschen haben sich gemeinsam in der Mikrowelle  gedreht)
  • ein paar letzte Balkon- Super-Mini-Tomätchen
  • violette Mini-Kartoffel
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