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Höllenscharf war das Originalrezept – ich hatte beim ersten Versuch gar nichts mehr geschmeckt außer Feuer, Feuer, Feuer. Hier ist das Rezept für eine etwas angepasstere, aber immer noch (steuerbar) scharfe Variante. Und da merkt man noch was 😉 … es schmeckt gut.

Thunfischsalat mit Harissa

Der Salat stammt wohl aus Tunesien. Ich habe das Rezept vor ewigen Zeiten mal von Bekannten von Bekannten bekommen. Angerührt ist der Salat in null-komma-nichts, man braucht nichts Besonderes. Alle Zutaten gibt es im Supermarkt bzw. bei uns im Vorratsschrank. Etwas exotisch ist nur Harissa, eine Peperonipaste vom Schärfsten, kräftig abgeschmeckt mit Cumin/Kreuzkümmel, aber wie gesagt gibt es das im Supermarkt (Feinkostabteilung). Der Salat schmeckt zu Fladenbrot, auf Toast, auf’s Brot, als Füllung im Wrap, oder, oder. Auch als Nudelsauce kann man ihn verwenden, da er nicht sauer angemacht ist. Und die Höllenschärfe kann man ja deutlich abmildern. Hier, wie gesagt, eine für den deutschen Gaumen entschärfte Variante.

Orientalischer Thunfischsalat mit Harissa

(Rezept für 2 Portionen, Abkürzungen hier)

1 Dose Thunfisch naturell/im eigenen Saft; abgetropft
1/2–2 TL Harissa
2 TL rote Zwiebel, fein gehackt
1–2 EL Olivenöl

Im Prinzip: Alles mit einer Gabel vermengen, fertig.

Original wird die Schärfe mit der Ölmenge gesteuert. Der Salat soll glänzen aber nicht speckig aussehen. Unter uns: Fangt einfach mit ganz wenig Harissa an. Wer weniger als 1 TL Harissa nimmt, kann noch mit etwas Tomaten- oder Paprikamark und Cumin den fruchtigen Geschmack ohne Schärfe hervorheben.  Ich verwende ca. einen leicht gehäuften TL Harissa, ich mag’s aber scharf.

Zum Essen kann man den Salat mit wenig feinen, roten Zwiebelringen auf grünen Salatblättern servieren.

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