Hier mal wieder ein Bento-Menü – das gab es schon vor einiger Zeit zu Hause, lauwarm/zimmerwarm gegessen. Hauptakteur des Tages war kalte, geräucherte Entenbrust – eine nicht alltägliche Leckerei. Auch die Begleiter, Brokkoli und Karotten-Tagliatelle, sind nicht zu verachten und geben wunderbare Farbakzente.

Bento-Menü

Der Reis hatte im Laufe des Vormittags im Reiskocher vor sich hingeköchelt. Den Brokkoli hatte ich vorblanchiert/steinhart gefroren aus dem Gefrierer befreit und – nachdem der Reis fertig und umgerührt war – mit dem Dämpfeinsatz in den Reiskocher zum Auftauen eingesetzt. Stunden später hatten Reis und Brokkoli dann Zimmertemperatur – ähm, ja … der Deckel… den hätte ich wieder schließen müssen … Naja, die kleinen Pannen des Alltags 😉

Auf dem Reis ist ein Klecks Mango-Chutney – das gehört zum Fleisch.

Die Karotten-Tagliatelle habe ich vor ewigen Zeiten (1998!) mal in einem Diät-Sonderheft der Brigitte aufgepickt – die hatten damals zwischen 1996 und 2000 wahnsinnig tolle, schnelle Rezepte drin, die so verlockend aussahen, dass ich die Hefte bis heute besitze und immer wieder darauf zurückgreife. Die Gerichte waren damals revolutionär, das www-Internet steckte noch in den Kinderschuhen (da war noch nix mit den vielen Food-Blogs). Also, die Karotten-Tagliatelle sind oberleicht gemacht: Eine Karotte wird geschält und mit dem Sparschäler in Streifen gehobelt, dann in einem Sud aus Wasser, Sojasauce und Sesamöl in 3 – 4 min gegart und mit Lauchzwiebel und Sesamkörnern bestreut. Das geht ganz eins-ruck-fix komplett in 7 – 8 min inklusive Abwasch der kleinen Pfanne.

So, und jetzt tropft mir der Zahn.

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