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Der Sommer hat ein Zwischen-Tief eingelegt –  schon seit Tagen ist der Himmel eher grau als hellblau und wir haben nur noch 25 – 28 °C . Der Sommer droht bestimmt den Meckerern a la  „So heiß schon wieder“, „So eine Affenhitze“, naundsoweiter. Leute, freut Euch doch, wenn hier mal paar Tage „Sonne am Stück“ ist! Und Ihr ganz Unverbesserlichen: Holt schon mal den Regenschirm raus. Jawoll, das meine ich ernst. Denn morgen beginnt der August und am letzten Augustwochenende beginnt unsere (die Rosenheimer) Wies’n. „Wenn die Wies’n beginnt ist der Sommer vorbei“. Volksweisheit, Jahrhunderte lang bestätigt. Lasst doch bei Hitze einfach den Herd aus, es gibt auch jenseits von Riesenschnitzel und Braten total leckeres und erfrischendes Futter.

Quietschgrüne Gurkensuppe

Das hier ist eine kalte Gurken-Joghurt-Suppe. Heute Mittag genüßlich verputzt und Aufwand minimal. Die schaut schon echt cool aus, so quietschgrün. Der Aufwand ist lächerlich, einfach nicht nennenswert. Die schmeckt genial, obwohl die Rezeptliste kurz ist. Noch Fragen? Das Rezept?

Pro Nase:

  • 200 g Salatgurke (Bio oder vom Gärtner bevorzugt)
  • 50 ml Gemüsebrühe, doppelt stark (mehr Pulver oder bei selbstgekochter Brühe ganz kurz einkochen lassen)
  • 100 ml Joghurt
  • 100 ml Buttermilch
  • Knoblauch (ganz wenig; 1/4 Zehe)
  • Zwiebel (ganz wenig, ca. 5 – 10g)
  • S + P
  • Zitronensaft + Zucker (zum Abschmecken)
  • Chili (optional für Liebhaber)
  • Dillspitzen (nur frisch oder Tiefkühl; fein geschnitten)

Nix weiter. Bitte kauft eine frische Gurke und möglichst aus der Bio-Gärtnerei. Die Teile haben nämlich noch so etwas wie Geschmack. Supermarktgurken sind oft (ohne Deklaration) gewachst und geschmackswegoptimiert. Gewachst heißt: Schälen (schade um Ballaststoffe und Farbe), gegen Geschmacksfreiheit hilft gar nix. Gurken (egal ob Bio oder konventionell)  müssen absolut frisch sein – sie dürfen sich also nicht wirklich herumbiegen lassen. Alles klar? Wer jetzt gerade keine Buttermilch zu Hause hat oder sie partout nicht mag, der kann ja etwas mehr Joghut nehmen. Und so geht’s:

1/4 der Gurke schälen, Kerne rauskratzen und das „Fleisch“ fein würfeln (oder flink die grobe Reibe benutzen). Ab in den Kühlschrank damit.

Alles andere wird jetzt durch den Mixer gejagt (= fein püriert) . Vorher grob zerschneiden, aber inklusive der Schalen (die Farbe!). Bitte haltet Euch bei Knobi und Zwiebel zurück. Da ist nur ein „Tick“ gemeint und zu wenig ist besser als zu viel. Auch das: Ab in den Kühlschrank, mindestens für ein Stündchen. Das wars auch schon. Zum Essen werden die Gurkenwürfel noch zur Suppe gegeben.

Inspiration: Chili und Ciabatta

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