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Das heutige Bento kommt japanisch daher. Die Sommertage in Japan können brutal heiß und feucht sein, das ist die Saison der Soba (Buchweizen) – Nudeln. Diese werden gekocht und dann eisgekühlt, mit einer Auflage aus allerlei rohem Gemüse, Algen, oft auch Eierstreifen und Fleisch/Shrimps dekoriert und mit den typischen Nudelsaucen gewürzt.  Das können wir hier doch auch – und darauf hat man auch an heißen Sommertagen Appetit. Ich auf alle Fälle 🙂

Hijashi Soba -- Kalte Nudeln

Ich muss ja zugeben – in diese Art Nudeln könnte ich mich reinlegen, so sehr liebe ich sie. Deswegen ist die Dose auch gut gefüllt:

  • Soba-Nudeln (ein Bündel = 1/4 Packung; gekocht, gut gewaschen und mit Eiswasser abgekühlt) liegen gut versteckt ganz unten

Auflage (im Uhrzeigersinn links beginnend)

  • hauchzarte Omelettstreifen mit Shichimi Togarashi (japanisches 7-Gewürz; chilischarf)
  • Karottenstreifen
  • Lauchzwiebelringe (ohne geht das für mich gar nicht)
  • Hühnerbrustfleisch (war bereits gekocht; zerzupft)
  • wieder etwas Lauchzwiebel
  • wieder Omelettstreifen
  • Zucchinistreifen (leicht gesalzen und 10 min später ausgedrückt – ganz original mag ich die nicht)
  • Mini-Paprika (erstes, noch mickriges Exemplar aus eigener Balkonernte)

Links daneben die obligatorische Flasche mit der Sauce (Mentsuyu mit Ingwer, Zitrone, Reisessig, Knobi und Sesamöl). Die sollte nicht zu knapp bemessen sein, da braucht man schon was.

Auf die Nudeln kann man drauftun, was man will – da gibt es kein Dogma. Auch Tomatenscheiben, weich gekochte Eierhälfte(n), Gurke statt Zucchini, Salatstreifen, ganz ohne Fleisch, gebratene(gekochte Shrimps – da macht Jeder, was schmeckt. Auch der Saucen gibt es verschiedene – wichtig ist, sie nicht zu knapp zu bemessen (50 – 80 ml pro Portion packe ich ein).  Für mich muss es vor allem eine dicke Schicht der Auflagen sein 😉

Die Herstellung des Bentos hat 15 min gedauert, ich habe es morgens vor Arbeitsbeginn gemacht und bis Mittag in den Kühlschrank gesperrt. Nudeln habe ich gleich in doppelter Menge gekocht; die andere Hälfte gibt’s übermorgen in einem anderen Gericht.