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„Pör… Was?“ wird sich jetzt der/die Eine oder Andere fragen. Pörkölt  heißt das auch hierzulande heiß geliebte Gericht namens Gulasch in seinem Mutterland, in Ungarn. Und als Gulasch wird dort übrigens eine Suppe bezeichnet – Schlagwort „Ungarischer Kesselgulasch“. Pörkölt ist also grob-übersetzt für deutsche Zungen nix anderes als Paprikagulasch – aber bitte richtig gut gewürzt und gerne etwas schärfer und schöööön langsam butterweich geschmurgelt. Das schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt noch besser und ist damit 1A-Kandidat zum Mitnehmen in die Arbeit ( = fürs Bento).

Pörköt - ungarisches Gulsch

Als ich fürs Sonntagsessen Schweinefleisch auftaute, war klar, dass das zwei Gerichte ergibt. Vier Portionen verschwanden für Bigos (polnisches Nationalgericht mit Sauerkraut) in Reiskocher No. 1 und für mich unter der Woche ein Paprikagulasch aka Pörkölt in Reiskocher No. 2. Reis wurde zum Glück nicht noch gebraucht😉 Das Anbraten der Zwiebeln und Fleischwürfel war quasi ein Abwasch, danach habe ich aufgeteilt und nach Zugabe aller erforderlichen Zutaten die Deckel zugeklappt. Programm Slow Cook und Start. Stunden später duftete es verlockend – aber leider kann man nur eines der Gerichte auf einmal futtern. Thema des Abends war Bigos. Am nächsten Morgen schaut Mann dann mal vorsorglich in den anderen Topf – genau, der mit dem Pörkölt: „Reicht das auch für mich?“ . „Nein, das ist meins – obwohl … vielleicht ….“. Montag gegen Mittag wurde dann Reiskocher No. 1 – inzwischen wieder leer – angewiesen, (Spiral-) Nudeln zu kochen, vorsorglich zwei Portionen. Als die fertig waren, habe ich nur noch das Pörkölt untergemischt und aufwärmen lassen. Das unbeaufsichtigte Kochen im Reiskocher ist genial. Manns Portion habe ich dann gleich nach meinem Mittag in die Dose verpackt und am nächsten Morgen nur noch schnell ein paar Snack-Paprika (Reste vom Balkon) und ein paar Weintrauben eingeworfen. Weg waren sie, der Mann und das Pörkölt – in der Früh muss es fix gehen.

Aufwand in der Früh: < 5 min.