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Fertig vorbereitete Gewürzmischungen haben ihren Sinn und nicht zwangsläufig mit fauler Köchin, Industrienahrung etc. zu tun. Ich meine selbst zubereitete Mischungen, wo Frau weiß, was dran ist und dann − da ohne ominöse Zusatzstoffe −  alles guten Gewissens ans Essen geben kann. Nein, ich fange jetzt nicht an, mein Currypulver semi-professionell im Mörser zu reiben.

Gewürzmischung selbst gemacht

Aber wenn man mal genau hinschaut, wie viel Zeit beim Kochen für das Rezept-Lesen (wieder und wieder), Zutaten heraussuchen, Abmessen, nochmal kontrollieren usw. aufgewendet wird, dann wird klar, warum man auch für Gerichte mit kurzer Garzeit ganz schön viel Zeit in der Küche verbringen kann. Muss man aber nicht. Und man muss auch nicht jede Würzmischung selbst zusammenstellen. Aber häufig benötigte Gewürzkombinationen kann man − in einer größeren Menge als für 1 Rezept benötigt − vorgemischt im Gewürzregal stehen haben. Zum Beispiel die hier zu Hause immer wieder benötigten Gewürzmischungen wie „Ayurvedisch für Frühstücksbrei“, Taco-Gewürz, Lebkuchengewürz (brauch ich auch im Sommer −  kauft das da mal), Soja-Sauce & Sake,  japanische Nudelsauce Mentsuyu usw. usf. kann man gut in größeren Portionen vorbereiten und (eindeutig beschriftet) in einem kleinen, dicht schließenden Behälter aufbewahren. Die Beschriftung ist wichtig (das Lesen später auch) −  Lebkuchengewürz an TexMex-Gerichten ist nämlich einfach nur Aua.

Bei Bedarf dann _ein_ Griff in die Trickkiste, Gewürz(e) zugeben und gut ist es. Das spart besonders bei Lieblingsgerichten, die öfter ihren Auftritt haben, immens Zeit. Auch eventuelles Nachwürzen wird so enorm erleichtert.

Ich werde Euch demnächst mal in loser Folge solche Gewürzmischungen vorstellen (Schlagwort/Tag: Würzmischung).


(Ende des Beitrags)