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Der Spätsommer bringt uns reichlich Früchte aus den Gärten von Familie und Nachbarn. Ausgereift, saftig – einfach nur lecker. Damit ist die Frage „Was kochen wir heute?“ insofern geklärt, dass die Auswahl vorgegeben ist und daran orientiert, was vom reifen Obst und Gemüse zuerst weg muss😉 So auch letztes Wochenende: der Herd war eifrig am Backen, hauptsächlich mediterraner Köstlichkeiten. Genug auch noch für ein paar Wochentage, unter anderem für dieses Bento.

Bento Türkisch satt

Ich habe mich bewusst an der türkischen Küche orientiert, Ausgangspunkt war Yufka-Teig zum Füllen süß (Obst) und herzhaft (verschiedene Gemüsefüllungen, was halt weg musste). Und auch ein dicker Zucchini verschwand gefüllt in der Auflaufform, übrige Fleischfülle wurde mit entsprechender Würze zu Köfte (türkischen Hackbällchen) abgewandelt und die Köfte gleich mit in der Auflaufform gebacken. Ein Abwasch … aber was für einer (schier endlos!).

Im Bento sind eingepackt (im Uhrzeigersinn von oben)

  • Baby-Salate (frisch vom Markt) und rote Zwiebelringe; eine milde, weiße Balsamico-Vinaigrette ist im extra Fläschchen dabei
  • 3 Mini-Köfte (Hackfleischteig mit Knobi, weichen Semmelbröseln/Panko, Harissa, Cumin, Petersilie; nach dem Bräunen mit Tomatensauce übergossen und darin gar ziehen lassen)
  • Balkontomate (die sind sooo wahnsinnig süß)
  • marinierte Artischocke (vorn)
  • 2 Yufka-Rollen, halbiert (1 x Tomatenfülle, 1 x Zucchini/Schinken – freestyle zusammengewürfelt; eine Hälfte liegt unten quer aus optisch-dekorativen Gründen😉 )
  • marinierte, grüne Oliven (ja, gut Hinschauen – da links unterhalb der Rollen)

Im Extra-Behälter

  • Bulgursalat (ähnlich Tabouleh, mit richtig viel Petersilie und einem Zitronen/Olivenöl-Dressing aus den Resten der sonntäglichen Beilage zum gefüllten Zucchini gezaubert) und noch eine süße, kleine Balkontomate

Sieht extrem viel aus, aber im Bento ist im Salat und auch in den Rollen sehr viel Luft „eingepackt“ und auch die Köfte sind ja nur Minis. War eine gute Portion.

Aufwand: 10 min am Vorabend für die Salate (Blättchen verlesen und waschen; Bulgursalat zusammenwerfen) und 10 min in der Früh zum Packen der Box. Der Aufwand war das Ergebnis wert. Da ich sowieso selbst für mein Mittagessen sorgen muss, also vollkommen im Rahmen.

Übrigens: der Bulgursalat ist in so einen handelsüblichen Feinkostbecher verpackt – die werfe ich nicht einfach weg, sondern „recycle“ sie in der Spülmaschine, sie tun dann noch eine Weile gute Dienste und man kann Plastikmüll vermeiden.

Mit diesem Beitrag möchte ich mich auch mal wieder an der „Mittwochsbox“ bei Simones Leckerbox beteiligen, die diesmal unter dem Motto Länderküche Türkei steht.