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Niratama heißt wörtlich übersetzt Schnittknoblauch-Ei (nira – Schnittknoblauch, garlic chives/chinese chives und tama – kurz für Ei) auf einer Schale Reis (donburi). Ein schnelles, leckeres japanisches Gericht. Das kam mir vorige Woche gerade recht in den Sinn, als ich mittags ein schnelles, unkompliziertes Essen brauchte. Eier sind immer da.

Bento _Niratama Donburi_

Große Schale:

  • fluffiges Niratama aus 2 Eiern
  • auf Reis (eine halbe Portion; TK; wiederbelebt)

Kleine Schale:

  • Zuchini-Stirfry mit Peperoni-Ringen
  • Kartoffelscheiben in Ingwer-Mentsuyu geschmort
  • Grünzeug vom Balkongarten: Mizuna (das Gezackte) und Portulak (die runden Blättchen mit Mini-Blüte), eine winzige Spitze Rosmarinblüten

Für Niratama wird das Ei portionsweise im ordentlich heißen Wok in reichlich Fett gebacken. Dadurch wird es schön dick und richtig es fluffig. Keine Chance in der Antihaft-Pfanne mit wenig Öl etwas Vergleichbares hinzukriegen. Auf Reis mit ein paar (möglichst vorhandenen) Beilagen ist das ein aufwandsarmes Hauptgericht. Es schmeckt aber auch lecker auf einer Scheibe Brot (oder im Sandwich!) – und natürlich kann man auch andere Einlagen wählen: Bärlauchstreifen, Schnittlauch und Lauchzwiebel sind geschmacklich noch ziemlich nahe dran, alle grünen Kräuter oder zarte, grüne Gemüse eignen sich und geben diese schöne Optik. Auch feine Fleischstreifen (oder angebratenes, gewürztes Hackfleisch) kann man hineingeben – so kenne ich es z. B. von vietnamesischen Mitbewohnern aus dem Studentenwohnheim. Heißt dann halt nicht mehr Nira-tama sondern hört auf einen anderen Namen. Egal.

Inspiration (und Rezept): Just one Cookbook


(Ende des Beitrags)

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