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Jetzt gibt es sie wieder: die kleinen, niedlichen Wachteleier… immer in der Zeit kurz vor Ostern. Ich liebe sie, diese gesprenkelten Schönheiten. Kein Ei ist wie das andere. Also habe ich zu geschlagen und Wachteleier schreien natürlich nach Bento…

Hier aber erst mal eine Buddha-Schale. Zuviel Salat war gekauft und musste zeitnah in den Bauch – er soll ja nicht verkommen. Dazu das „Dressing der Woche“, ein Päckchen vorgekochter Vollkornreis aus dem Gefrierer, und natürlich die Eier-chen als die Hauptakteure. Eigentlich waren es ja drei, aber eins ist beim Schälen … happs … verschwunden…

Buddha-Bowl (#345)

Es gibt:

  • eine bunte Mischung Salate (Romana-Herzen, Radiccio-ähnlicher Babysalat, Feldsalat)
  • eine große Portion Vollkorn-Reis (Langkorn, immer mit Zwiebel und Lorbeer gekocht, aufgetaut und in der Mikrowelle etwas angewärmt)
  • Wachteleier (warm)
  • Lauchzwiebelringe
  • Granatapfel-Vinaigrette (ca. 50 ml)

Die Salatblätter zerteile ich nur so weit, dass sie noch dekorativ-groß-genug sind, aber mit einem Bissen im Mund verschwinden können.

Das Dressing habe ich auf Empfehlung der Marktfrau mal als Vinaigrette mit Fruchtsirup probiert – mit deutlicher Fruchtnote, seeeehr lecker.

  • Balsamico (original roten, ich hatte weißen)
  • Gemüsebrühe (Konzentrat)
  • Fruchtsirup (original Himbeer, ich hatte Granatapfel)
  • Senf
  • Olivenöl
  • S & P

Der Granatapfelsirup bringt überraschend viel Säure mit (Zusatzstoff Citronensäure), wie das bei anderen Sirupen ist, weiß ich nicht – man muss sich da beim Abschmecken herantasten. Ich hatte auf jeden Fall mehr Sirup als Essig im Einsatz. Bei konventionellem Sirup (nicht-Bio) sei auch vor dem Kauf ein Blick auf die Zutatenliste empfohlen – unglaublich, was da alles rangepanscht wird!

Ich mache immer gleich so ein ganzes Glas an (ca. 150 ml), alle Zutaten rein, kräftig geschüttelt und fertig. Hält sich – ohne Zwiebel und Kräuter – einige Tage im Kühlschrank und wird nach Bedarf verbraucht. Angeblich kann man fertige Vinaigrette (und andere Dressings) auch einfrieren, das habe ich aber noch nie probiert. Hat jemand damit Erfahrung?

Diese Vinaigrette wird zum Essen großzügig über alles (auch über den Reis!) gegossen und verbindet die Zutaten wunderbar.

Lecker war’s, farbenfroh, sättigend – und ist viel weniger Aufwand als man meint. Auch Salatblätter kann man übrigens (im Stück vorgewaschen und abgetrocknet) immer für ein paar Tage vorbereitet im Kühlschrank haben und portioniert/zerkleinert diese dann nach Bedarf. Dann geht es auch fix, wenn der Hunger kommt.

Zum Mitnehmen kann man den Salat einfach dekorativ in ein Schraubglas oder in einen anderen, geeigneten Behälter geben. Das Dressing reist dann in einem Extra-Gefäß (Mini-Schraubglas, Bento-Zubehör), das optimalerweise gleich mit im Salatbehälter verstaut wird.

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(Ende des Beitrags)