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Quietsch-rosafarbene, geschmorte Radieschen mit leuchtend-grünen Blättchen sind nicht nur ein Hingucker, sondern eine kulinarische Überraschung. Radieschen verlieren beim Garen ihre frische Schärfe und geben ein leckeres Gemüse. Zusammen mit leuchtend-gelben, ebenfalls geschmorten Chicoree, sautiertem Radieserlgrün und mit rotem Camargue-Reis gibt das eine fröhlich bunte, leckere und gesunde, warme Buddha-Schale.

Buddha-Schale rosa-gelb-grün

Gleich vorneweg, Rezept(e) habe ich keines, es wurde „Freistil“ gekocht. Während der Reiskocher mit dem Vollkornreis am Werke war, habe ich ein Orangensaft-Senf-Olivenöl-Dressing angemacht, den Chicoree mit ein paar Löffeln davon vermischt und ein wenig ziehen lassen.

Die marktfrischen Radieschen hatten schön frisches Grün, dass man nicht wegwerfen sollte. Ich habe es ca. 2 cm oberhalb der Knollen abgeschnitten und dabei das innere, kleine Blättchen stehen lassen. Radieserl und Grün getrennt waschen. Die Radieschen habe ich dann längs durch das verbliebene Grün geviertelt. Aus dem Bund Grün sortiert man noch winzige Blättchen aus, sie kommen mit zu den Radieserln. Die größeren Blätter sortiert man durch und reißt sie von den Stielen. Vorbereitung beendet. Die Radieserl werden in heißer Butter angebraten, gesalzen und schmoren zugedeckt ca. 4 min, sie färben sich dabei durch und durch rosa. Zum Schluss werden evtl. noch vorhandene zarte Blättchen untergerührt. Radieschen herausnehmen und warm stellen. In der gleichen Pfanne wird noch etwas Butter oder Öl erhitzt, darin lässt man auf großer Hitze das Blattgrün zusammenfallen. Salzen/Pfeffern, warm stellen. Nun kommt der abgetropfte Chicoree in einen Topf und schmort im anhaftenden Dressing für ein paar (3–4?) Minuten. Das Gemüse wird dann neben/auf den Reis in der Schale angerichtet und alles mit noch etwas Dressing begossen.

Fein war’s!

Die Idee zu dieser Buddha-Schale kam mir beim Lesen bei Frau Genussspecht, die für ihre erste Buddha-Bowl einen Mini-Radicchio in Orangenmarinade geschmort hat. Idee aufpicken und darauf los improvisieren waren bei mir dann eins  😉

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(Ende des Beitrags)