Anleitung: Wie man Bento macht

Eine der schönsten Anleitungen zum Herstellen eines Bentos ist das Video „How to Make Bento“ auf dem YouTube-Kanal „Cooking with Dog“ (deutsch: Kochen mit Hund). Der Pudel Francis kommentiert in einem sehr eigenwilligen Englisch und mit feinem Humor die Arbeiten seiner japanischen Herrin. Aber auch für Nicht-Englisch-Sprecher ist das Video interessant: Es zeigt Schritt  für Schritt, wie man in Japan ein klassisches Bento mit verschiedenen Gerichten kocht und befüllt.

Dem ist nur noch wenig hinzuzufügen:

  • Nur wirklich frische Zutaten benutzen! Das Bento wird schließlich noch transportiert und muß (mehr oder weniger gekühlt) für mehrere Stunden appetitlich und genießbar bleiben.
  • Einhalten des richtiges Verhältnisses der Lebensmittel: 3 Teile Kohlenhydrate (Getreide, Kartoffeln), 1 Teil proteinlastige Speisen (Fleisch, Fisch, Käse, Ei) , 2 Teile Gemüse und Obst.
  • Nicht zu viele Speisen hineingeben, drei bis fünf Speisen sind ausreichend.
  • Alle Speisen in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Bento richtig voll machen (fest packen), sonst kugelt beim Transport alles durcheinander. Alle Lücken füllen.
  • Nur trockene, abgekühlte Zutaten ins Bento packen (Feuchtigkeit ist ein Bakteriennährboden).
  • Feuchte Speisen in kleine Gefäße mit Deckel (Flüssigkeiten) oder Silikon- bzw. Papierförmchen setzen. Offene Behälter und Gefäße zum Transport eventuell mit Klarsichtfolie verschließen.
  • Beachten, daß manche Speisen bei längerer Aufbewahrung Flüssigkeit absondern (z. B. Gurkensalat). Hier besser die Zutaten einzeln mitnehmen und erst kurz vor dem Verzehr mischen (also: Gurkenscheiben und Dressing separat in einem kleinen Gefäß), oder Gemüse salzen, mindestens 10 min Saft ziehen lassen, trockentupfen und dann weiterverarbeiten und in ein extra Gefäß/Förmchen setzen.
  • Speisen mit Förmchen, Gefäßen, künstlichen oder eßbaren Trennern (Salatblatt, Gurkenscheiben …) auseinander halten.
  • Speisen, die durch Feuchtigkeit pappig werden (Kekse) in Klarsichtfolie einpacken oder getrennt mitnehmen.
  • Speisen wählen, die farblichen Kontrast geben
  • Langweilig aussehende Speisen mit farbigen Details aufpeppen (Kirschtomate, Kräuterblätter, gehackte Kräuter, ausgestochene/schön zugeschnittene Gemüsescheiben…)

Und natürlich muß man ein Bento  nicht japanisch befüllen. Packt hinein, was Ihr gern eßt. Aber bitte kein Junk-Food, kein fettiges Zeug (schmeckt kalt bzw. Stunden später überhaupt nicht) und kein oder wenig Süßkram. Richtet die Speisen schön an. Holt Euch Anregungen bei anderen Bento-Seiten, in Büchern, laßt Eurer Fantasie freien Lauf.

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4 Gedanken zu “Anleitung: Wie man Bento macht”

  1. Danke für die Tipps. Ich möchte mir morgen für die Schule mein erstes Bento machen und deine Tipps haben mir wirklich weitergeholfen 🙂

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